Rückbaumaterial
Wohin mit dem Rückbaumaterial?
Durch den Rückbau fallen voraussichtlich 255.000 Tonnen Material an. Rund 80 Prozent der Gesamtmasse sind Betonstrukturen.
Alle Materialien werden bereits während der Demontage sortiert, damit sie einer gezielten Wiederverwertung zugeführt werden können. Beispielsweise werden Stahlbetonteile oft gleich vor Ort geschreddert. Dabei wird die Stahlarmierung vom Beton getrennt. Der Bauschutt kann im Straßenbau verwendet werden; der Stahlschrott wird der Eisenverhüttung zugeführt. Etwa 98 Prozent der Gesamtmasse können freigegeben und verwertet werden. Lediglich knapp zwei Prozent müssen als radioaktiver Abfall entsorgt werden. Dieser wird bereits beim Rückbau konditioniert, das heißt so verpackt, dass die Gebinde sicher transportiert und gelagert werden können.
