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Kernkraftwerk Isar Block 1: Abschaltung zur Überprüfung von Brennelementen
Das Kernkraftwerk Isar Block 1 wird am 3. Februar 2010 zur Überprüfung von Brennelementen für rund 10 Tage vom Netz genommen.
Kontinuierliche Messungen des Reaktorwassers weisen auf eine undichte Stelle an einem Brennelement hin. Dies hat keinen Einfluss auf den sicheren Betrieb der Anlage. Ein möglicher Brennelement-Tausch würde eine vorsorgliche Maßnahme darstellen.
Nach Abschluss der Arbeiten wird die E.ON Kernkraft informieren.
Am 27. Januar 2010 kam es im Kernkraftwerk Isar Block 1 zum Ausfall eines kleineren Transformators. Dies führte zu einer Unverfügbarkeit eines von vier vorhandenen Notstromdieseln.
Der Ausfall hatte keine Auswirkungen auf den sicheren Betrieb der Anlage.
Das Vorkommnis liegt unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala zur sicherheitstechnischen Bewertung von Vorkommnissen in Kernkraftwerken ("Stufe 0"). Der Aufsichtsbehörde wurde es nach der Meldekategorie "N" ("Normalmeldung") fristgerecht angezeigt.
Zum Hintergrund der Brennelement-Überprüfung:
Das Kernkraftwerk Isar Block 1 ist ein Siedewasserreaktor mit einer elektrischen Netto-Leistung von 878 Megawatt. Insgesamt 592 Brennelemente sorgen für die erforderliche Wärmeleistung im Reaktordruckbehälter. Jedes Brennelement wiederum besteht aus 91 Brennstäben.
Undichtigkeiten an Brennstäben können während des Betriebs von Kernkraftwerken auftreten. Durch die ständige Überwachung des Reaktorwassers werden diese erkannt. Die Anlage ist dafür ausgelegt.
