Chronik

Chronik
   
07/1967 Antrag auf Errichtung und Betrieb bei der zuständigen Landesbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen
10/1967 Auftragserteilung an die AEG zur schlüsselfertigen Errichtung
01/1968 Erteilung der 1. atomrechtlichen Te und Beginn der Aushub- und Rohbauarbeiten
09/1969 Abschluss der Rohbauarbeiten am Kraftwerksblock
03/1971 Durchführung der nichtnuklearen Inbetriebsetzung
09/1971 Genehmigung zur nuklearen Inbetriebnahme
10/1971 Einleitung der 1. Kritikalität
12/1971 Erste Stromlieferung ins öffentliche Netz
11/1975 Übergabe vom Hersteller an PreussenElektra
01/1982 -08/1983 Stillstand zur Durchführung von Umrüstmaßnahmen an den Frischdampf- und Speisewasserleitungen innerhalb des Sicherheitsbehälters, Einbindung des Unabhängigen Nachkühlsystems (UNS)
07/1984 Erteilung der Dauerbetriebsgenehmigung
09/1994 Feststellung von Rissanzeigen im Kernmantel und an den Kerngitterplatten bei der Prüfung von Einbauten des Reaktordruckgefäßes- während der Revision 1994
05/1995 Beschluss zur Stilllegung der Anlage aus wirtschaftlichen Gründen
09/1995 Antrag auf Stilllegung und Rückbau Phase I
04/1997 Genehmigung der Stilllegung und Rückbau Phase I; Abbau erster Anlagenteile im Maschinenhaus, Reaktorgebäude und UNS-Gebäude
04/1997 Antrag Phase II
12/1997 Antrag Phase III
01/1998 Genehmigung Phase II; Demontage von Komponenten des Frischdampf- und Speisewassersystems im Reaktorgebäude sowie der nun nicht mehr benötigten Notkühlsysteme
12/1998 Antrag Phasen IV und V
07/1999 Genehmigung Phase III, Zerlegung von "beweglichen" Einbauten des Reaktordruckgefäßes im Brennelementlagerbecken, Freimessarbeiten im leergeräumten UNS-Gebäude
2000 Beginn der Demontage von Systemen im Druckabbausystem des Sicherheitsbehälters (SHB)
2001 Entlassung des UNS-Gebäudes aus dem Kontrollbereich, Zerlegung von Steuerstäben und Brennelementkästen im Brennelementlagerbecken, Entsorgung des Deckels des Reaktordruckgefäßes
2002 Umbaubeginn des UNS-Gebäudes zum Zwischenlager für radioaktive Abfälle, Demontage der Mitteldrucktubine
09/2002 Genehmigungen Phasen IV und V
2003 Ausbau von Betonstrukturen im Sicherheitsbehälter, Demontage der Niederdruckturbinen-Läufer, Entsorgung der Maschinentrafos
2004 Demontage des Turbinenkondensators 2, Zerlegung der Strahlpumpen und Steuerstabführungsrohre des Reaktors
2005 Zerlegung Dampftrockner 1, Demontage des Turbinenkondensators, Zerlegung des oberen Kerngitters (OKG), Inbetriebnahme von UNS-Zwischenlager, UNS-Einlagerung ab Ende Mai 2005
2006 Trockenlegung des Brennelementlagerbeckens, Zerlegung der Dampf-Wasserabscheider-Zyklone im Absetzbecken, Demontage des Sicherheitsbehälters oberhalb der Gebäudehöhe 23 Meter
2007 Rückbau der Reaktordruckgefäß-Einbauten Phase 1, Trockenlegung von Reaktorflutraum und Absetzbecken, Demontage der Kondensationskammer im Sicherheitsbehälter, Zerlegung des Dampftrockners 3, Betrieb von Einrichtungen zur Nachzerlegung, Dekontamination, Materialtrennung, Vor- und Freimessung sowie Betrieb der 2000 Tonnen-Hochdruckpresse zur Verdichtung radioaktiver Abfälle im Maschinenhaus, Demontage und Entsorgung der vier Nuklearen Zwischenkühler
2008 Demontage der Brennelementwechselbühne und Abschluss der Demontage der Kondensationskammer des Sicherheitsbehälters, Rückbau der Reaktordruckgefäß-Einbauten Phase 2, am 08. Oktober sind sämtliche Einbauten des Reaktordruckgefäßes erfolgreich zerlegt. Erprobung und Optimierung der Verfahren und Arbeitsschritte zur Dekontamination von Gebäuden und anschließender Aufhebung der Kontrollbereichsbedingungen in Musterräumen des Kontrollbereichs, Umsetzung der Erfahrungen in weiteren Gebäudebereichen, Verpressung von Knautschtrommeln aus KKS
2009 Zerlegung des zylindrischen Teils des Reaktordruckgefäßes mittels Bandsäge und Wasser-Abrasiv-Suspensions-Schneidtechnik. Demontage und Entsorgung der Konditionierungsstraße für radioaktive Abfälle. Restfreiräumen des Konzentrataufbereitungs-Gebäudes. Verlegung des Zugangs zum Kontrollbereich in das Revisions- und Lagergebäude. Umsetzen von Einrichtungen zur Materialbehandlung im Maschinenhaus zwecks Bereitstellung weiterer Bereiche für die Gebäudedekontamination und -freigabe. Abstimmung des Konzepts für den Rückbau der aus dem Kontrollbereich entlassenen Gebäude mit den zuständigen Behörden.
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